Vom 9. Februar bis zum 17. April präsentiert das Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt eine besondere Doppelausstellung im RuDi Nachbarschaftshaus.
In der Foto- und Plakatausstellung gegen Gewalt an Frauen geht es darum, Gesicht zu zeigen, Solidarität zu leben und Stärke sichtbar zu machen.
Die Ausstellung „Empowering Connections: Solidarity in Safe Spaces. Creative Commons Fotopool gegen Gewalt an Frauen“ zeigt Fotografien von Studierenden der Neuen Schule für Fotografie Berlin, entstanden in Kooperation mit dem Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser (NbF e.V.). Die Arbeiten der Fotograf*innen verdeutlichen, dass Gewalt viele Gesichter hat – und dass Empowerment, Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung Wege aus der Gewalt sein können. Ziel ist es, einen Perspektivwechsel anzustoßen: Weg von Bildern des Schmerzes, hin zu einer Bildsprache der Selbstbestimmung und Hoffnung.
Ergänzend dazu zeigt die Plakatreihe „Sie ist unsere Nachbarin“, wie Menschen aus Kreuzberg Gesicht und Haltung zeigen. Sie positionieren sich gegen Partnergewalt und bekennen sich zu Solidarität und Zivilcourage. Unter dem Motto „Wir schauen hin und stehen an der Seite der Betroffenen“ setzt die Kampagne ein starkes Zeichen für Empathie, Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Verantwortung.
Beide Ausstellungen begegnen sich in diesen Räumen – als Dialog zwischen künstlerischem Ausdruck und gesellschaftlichem Engagement. Sie laden Besucher*innen ein, über Gewalt, Solidarität und Verantwortung nachzudenken. Sie zeigen: Gewalt kann jede treffen. Aber gemeinsam können wir Strukturen verändern, Tabus brechen und neue Bilder von Sicherheit, Respekt und Zusammenhalt schaffen.
